Von Anfang an – die Geschichte unserer Vereine
PV-Kraftwerk Waizinger, EEG Sonnenkraftwerk Libellenweg & Solarkraft Pichling
Alles begann vor gut einem Jahr.
Mein Vater, Franz Waizinger, stand auf seiner Terrasse, schaute auf seine Photovoltaikanlage und stellte sich eine ganz einfache Frage:
👉 „Wie kann ich eigentlich so viel wie möglich von meinem eigenen Sonnenstrom nutzen?“
Da kam ihm die verrĂĽckte, aber geniale Idee:
„Kann ich nicht einfach meinen Töchtern den Strom schicken?“
Gesagt, getan – er hat angefangen zu recherchieren. Und was er dabei herausfand: Es gibt etwas, das nennt sich Energiegemeinschaft (EEG). Perfekt, dachte er, das machen wir!
Doch wie das Leben so spielt, war es nicht mit einer EEG getan.
Denn – Überraschung! – eine Tochter wohnte in Urfahr, und dort brauchte es eine Bürgerenergiegemeinschaft (BEG).
Die andere wohnte im selben Umspannwerksbereich wie mein Vater – also gründete er auch noch eine regionale EEG.
Und so kam es, dass aus der einen Idee plötzlich zwei Gemeinschaften entstanden.
Und das Ganze? Anfangs völlig kostenlos, nur mit viel Begeisterung und Idealismus.
Ein paar Monate später traf mein Vater einen Freund und erzählte ihm von seiner Idee mit den EEGs.
Der Freund hatte ebenfalls eine PV-Anlage und meinte lachend:
„Bevor ich meinen Strom der ÖMAG schenke, schenke ich ihn lieber euch!“
Also kam er mit seiner Tochter dazu.
Kurz darauf trat auch ein Nachbar bei – und da wurde meinem Vater klar, dass er zusätzlich noch eine lokale EEG benötigte. Denn dort konnte der Nachbar durch die Nähe zum Netzanschluss noch einmal deutlich mehr sparen.
So lief das etwa ein Dreivierteljahr – und nach und nach traten auch zwei weitere Freunde bei.
Im März 2025 kam dann ich selbst, Tim Waizinger, ins Spiel.
Auf der Energiesparmesse in Wels besuchten wir ein Treffen des OÖ Energiesparverbands. Dort erzählten andere Energiegemeinschaften voller Stolz, sie hätten 100 oder sogar 1.500 Mitglieder.
Und da hat es bei mir Klick gemacht:
💡 „Das will ich auch – wir bauen unsere Gemeinschaft größer auf!“
Ab da habe ich begonnen, voller Freude und Ăśberzeugung auch Menschen auĂźerhalb unseres Freundeskreises in unsere EEGs aufzunehmen.
NatĂĽrlich wuchs damit auch der Aufwand.
Bankkonten mussten geführt werden, Software für die Verwaltung kam dazu – und so mussten wir anfangen, den Strom nicht mehr zu verschenken, sondern zu einem günstigen Preis einzukaufen und zu einem ebenso fairen Preis weiterzugeben.
Mit einem kleinen Unterschied von nur 2 Cent pro kWh können wir unsere Kosten perfekt decken – transparent, fair und ohne Gewinnabsicht.
Wenn dir unsere Geschichte gefällt und du gemeinsam mit uns diese Geschichte weiterschreiben willst, dann komm in unseren Verein. Wir freuen uns auf dich!